Portraitfotografie

Die Portraitfotografie zielt darauf ab, eine Person oder eine Gruppe als Hauptmotiv abzubilden. Sie wird durch handwerkliches Können und künstlerisches Geschick begünstigt, durch welche der Fotograf eine gelungene Komposition ablichtet. Ein weiteres Ziel der Portraitfotografie liegt darin, den Charakter des Abgebildeten im Bild einzufangen. Neben den zu beachtenden technischen Aspekten ist es daher hilfreich, ein Gespür für den lockernden Umgang mit dem Modell zu gewinnen.

 

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Wenn Sie gerne Portraits von Ihren Freunden oder in der Familie machen und Ihre Kenntnisse in diesem Bereich voranbringen wollen, finden Sie hier ein paar grundsätzliche Informationen für die Herangehensweise an die Portraitfotografie.

Welche Arten von Portraitfotografie gibt es?

Grundeinstellungen für diese Art der fotografischen Abbildung sind die Frontalansicht, das Halbprofil, das Profil und das sogenannte verlorene Profil. Die Frontalansicht, auch Volltotale genannt, zeigt das Gesicht exakt von vorne. Im Halbprofil ist das Gesicht des Portraitierten etwa im 45°-Winkel zur Kamera gewandt, das Profil zeigt die Seitenansicht und das verlorene Profil fängt die Umrisse des leicht abgewandten Gesichts ein. Von der ganzen Figur bis hin zum Gesichtsanschnitt sind unterschiedliche Formate geläufig: das Ganzkörperportrait, der Ausschnitt bis zur Hüfte, das Brustbild, bei dem die Schultern noch im Bild zu sehen sind oder das nahe Gesichtsportrait.

Die richtige Einstellung

Neben der Einstellungsgröße, die den Ausschnitt der Portraitfotografie bestimmt, gibt es die technischen Voraussetzungen: Objektiv (und dessen Brennweite), die Belichtungszeit, die Beleuchtung, sowie die ISO-Zahl sind die grundlegenden Faktoren. Das Experiment macht hier den Meister. Sind Sie mit den technischen Details der Kamera noch nicht vertraut, kann das Fotografieren von unbewegten Objekten Ihnen zur nötigen Sicherheit im Umgang damit verhelfen. In der lebendigen Situation des Shootings hilft es, wenn Sie eine konkrete Vorstellung davon haben, wie das Bild werden soll. Ein Modell, das vor der Kamera möglicherweise verunsichert ist, wird dadurch bestärkt.

Bildquelle: Melling Rondell ( Liudmila )  / pixelio.de